Archive for the Mitten aus dem Leben Category

Danke, FH!

Posted in Mitten aus dem Leben on 16. August 2010 by redxorange

Uiii, heute ist ein guter Tag!

Ich war heut Morgen in der Fachhochschule, um zum einen das Organisatorische bzgl. der Studiengebühren zu klären und zum anderen meinen morschen Rucksack umzutauschen.

Dort habe ich dann in der Verwaltung erfahren, dass ich statt der normalen Gebühren nur in Höhe des Praxisentgelds blechen muss. 750 € gespart! 🙂

Das Umtauschen des Rucksacks war auch kein Problem. Habe sofort einen neuen bekommen. Vorn leider ohne aufgenähte Kennung der FH, aber das kann ich verkraften. 😛

Dicota BacPac Easy(Quelle: Dicota)

Zum Rucksack an sich kann ich nur sagen, dass ich ihn nicht empfehlen würde. Ich behandle meine Sachen immer recht gut. Trotzdessen ist er schon nach etwas mehr als einem Semester oben aufgerissen.
Es ist ein Dicota BacPac Easy, welcher auch eine interessante Preisspanne innehat. Der niedrigste Preis liegt bei 9,19 €, während der höchste überraschenderweise mit 31,77 € bei amazon zu finden ist.

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Gefährliches Fahrgastfernsehen

Posted in Mitten aus dem Leben with tags on 13. August 2010 by redxorange
Fargastfernsehen
(Quelle: üstra)

Vorhin hörte ich einen lauten Knall in der Bahn, sogar durch die ansatzweise schalldichten In-Ears hindurch.
Ein Riese war mit seinem Kopf voll gegen das Fahrgastfernsehen geknallt.
Der mir gegenübersitzende Maler arabischer Herkunft verzog erst mal das Gesicht (er konnte wohl den Schmerz nachempfinden), konnte dann aber im Nachhinein nicht mehr aufhören, fett durch die ganze Bahn zu grinsen.
Ja, das war irgendwie schon ein wenig lustig! 🙂

Wagemutiger Bahnfahrer

Posted in Mitten aus dem Leben with tags on 12. August 2010 by redxorange

Um 09:11 saß ich in der Stadtbahn, Linie 3 Richtung Altwarmbüchen. Ganz vorn beim Fahrer. An der Station Noltemeyerbrücke steht die Bahn meistens etwas länger, weil die folgende Kreuzung größer und komplexer als normale Kreuzungen ist:

Kreuzung Podbielskistraße Sutelstraße
(Quelle: Google Maps)

Die Strecke verläuft von Westsüdwest nach Ostnordost.

Es war so weit. Die Bahn fuhr an. „Endlich hat die Ampel umgeschaltet.“, dachte ich naiverweise. Ich schaute in Fahrtrichtung: Nur die Strecke nach links war freigegeben! Gespannt beobachtete ich die Verkehrslage, als die Bahn ihren Weg durch die Kreuzung nahm. Es geschah kein Unheil, die Autofahrer hatten wohl gut aufgepasst.

Allergie

Posted in Mitten aus dem Leben on 11. August 2010 by redxorange

Ich schaue aus dem Fenster. Den ganzen Tag war draußen eine düstere Atmosphäre. Es ist so dunkel. Der Himmel eine reine Wolkendecke. Nun, zur Mittagszeit, fängt es auch an, zu tröpfeln. Es bleibt jedoch bei den paar Tröpfchen auf den Fensterscheiben.
Plötzlich reißt mich – mal wieder – etwas sehr Heftiges aus der Gedankenwelt. Im Büro scheint es auch zu regnen. Jedoch kein Regenwasser. Denn es war einer von zig meiner Niesanfälle an diesem Tag. Die schleimige Substanz wird mit annähender Lichtgeschwindigkeit auf den Teppichboden katapultiert. Es schallt immer wieder durch den Flur …
Dann wird es wieder ruhig. Der stille Kampf geht aber weiter. Der Rotz trieft mir weiterhin unaufhaltsam aus der Nase. Landet auf Schreibtisch, Kleidung und Boden. Das Blatt Küchenpapier, welches ich heute Morgen prophylaktisch mitgenommen habe, hat schon längst den Geist aufgegeben. Vollgesaugt bis auf den letzten Millimeter.
Das (g)raue Papier aus der Toilette muss derweil hinhalten. Zum Glück lässt der Spuk langsam wieder nach. Meine Augenfarbe kann sich wieder normalisieren.

Es herrscht Vorfreude auf mehr, wenn ich auf dem Rückweg der Natur ausgesetzt sein werde.

Arbeitsalltag

Posted in Mitten aus dem Leben on 26. Juli 2010 by redxorange

Wie jeder weiß, ist die Arbeit im Bereich Anwendungsentwicklung sehr hart. Man sitzt acht Stunden in einem einigermaßen gemütlichen Bürostuhl.

Weniger gemütlich sind die Temperaturen, die das Büro annehmen kann. Scheint draußen fröhlich die Sonne, so sitzen drinnen unfröhlich die Mitarbeiter in einer nahezu perfekten Sauna.

Reißt man nun die Fenster auf, um einen fast angenehmen Durchzug zu erzeugen, so wird es in der Tat gefühlt ein paar Grad Celsius kühler. Dafür hört man den Straßenlärm von draußen umso lauter. Darunter: eine Baustelle – die Straße wird aufgerissen, um etwas an den Leitungen und Rohren zu machen –, die alle paar Minuten mit voll aufgedrehtem Martinshorn vorbeidüsenden Kranken- und Feuerwehrwagen, die da unten wohl ihren Spaß haben, und – last but not least – die Stadtbahnen. Im Durchschnitt rollt alle zweieinhalb Minuten eine Bahn über die quietschenden Schienen.

So ist es eben in einem Eckraum eines Gebäudes mitten an einer Hauptstraße. Daran muss man sich wohl mit der Zeit gewöhnen.

Momentan dürfte ich mich aber nicht über das „gute“ Wetter beschweren; schließlich war es in den letzten Tagen recht angenehm. Nicht nur von den Temperaturen her, sondern auch vom lang ersehnten Niederschlag. Und wie er heute niederschlug!

Es wird aber ein wenig monoton in meinem Stübchen. Drum vertiefe ich mich gern ab und zu in ein Office-Forum, um meine VBA-Kenntnisse unter Beweis zu stellen, ihren Horizont zu erkennen und ihn natürlich auch zu erweitern.

Nebenbei habe ich bemerkt, dass es ganz schön entspannend ist, einfach mal wieder ein wenig über Java zu lesen. Was für eine schöne Hochsprache; viel eleganter als dieses Visual Basic for Applications. Irgendwie erfrischt dies, tankt die Lebensenergie wieder auf.

Ohhh, Java, wie sehr ich dich doch vermisse …